PCP Pentachlorphenol, Holzschutzmittel, Lindan
von Dipl.-Ing. (Univ.) Alexander Fleming. FLEMING.CONSULTING.
Allgemeines über PCP
Die Bewertung von Produkten mit Pentachlorphenol (PCP) – organische Holzschutzmittel – richtet sich nach den Vorgaben der PCP-Richtlinie.
Die PCP-Richtlinie definiert den Einfluss des Holzschutzmittels auf die Raumluft oder den im Raum vorzufindenden Staub erst ab einem Materialgehalt von 50 mg/kg in einer Schichttiefe von 3 mm. Unterschreitungen dieser Grenze werden lediglich als Verunreinigungen angesehen, die keinen weiteren Einfluss auf die Umgebungsluft hervorrufen.
Wird gleichzeitig der Materialgehalt von 50 mg/kg PCP sowie das Verhältnis der behandelten Fläche zum Raumvolumen in Höhe von (0,2 m2/m3) überschritten, so kann der Einfluss des PCP auf die Raumluft oder den im Raum vorzufindenden Staub nicht ausgeschlossen werden. In einem solchen Fall sind weitere Untersuchungen/Maßnahmen erforderlich.
Eine Auflistung der erforderlichen Maßnahmen in Abhängigkeit von der PCP-Belastung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Entsorgung des Altholzes
Die Entsorgung der Holzabfälle orientiert sich an den Vorgaben der Altholzverordnung (AltholzV). In dieser Verordnung werden 5 Belastungsgruppen der Hölzer definiert. Diese sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
PCP-Richtlinie: Richtlinie für die Bewertung und Sanierung Pentachlorphenol (PCP)-belasteter Baustoffe und Bauteile in Gebäuden – Fassung Oktober 1996.
Altholzverordnung – AltholzV: (Link zur Homepage Gesetze im Internet) – Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz Ausfertigungsdatum: 15.08.2002. Gültig ab dem 01.03.2003.
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